Systemisches Antigewalttraining 

Unser systemisches Antigewalttraining ist mehr als ein klassisches Antigewalttraining. Es setzt sich mit vielen weiterführenden Themen wie Herkunft, Werten und Familiensystemen auseinander. Das Systemische Antigewalttrainingsetzt sich mit der inneren Haltung und den Lebensentwürfen der Teilnehmerauseinander. 

Der Leitgedanke der sozialen Gruppenarbeit ist die intensive Auseinandersetzung und Reflexion der Jugendlichen mit Themen zur eigenen Persönlichkeit, der Entwicklung von Zukunftsperspektiven, dem Umgang mit Rückschlägen und möglichen Handlungsalternativen. Die Förderung einer positivenPersönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen spielt hierbei eine tragende Rolle und hinterfragt die wesentlichen Denk- und Verhaltensmuster der Teilnehmer.

Das Training stärkt die soziale Kompetenz und Resilienz der Teilnehmer durch langerprobte und anerkannte Methoden aus dem systemischen Anti-Gewalttraining, die das Alter und die psychosoziale Reife der Teilnehmer berücksichtigen. Die sozialen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen werden mithilfe von Gruppenübungen, Methoden aus der systemischen Arbeit und sportlichen Aktivitäten gestärkt.

Zielgruppe sind Jugendliche mit

  • defizitären Interaktions- und Verhaltensmustern, inadäquatenProblemlösungsstrategien
  • Geringer Frustrationstoleranz, geringer Schwingungsfähigkeit
  • Unsicheren Bindungs- und Beziehungsmustern
  • Vorrangegangenen innerfamiliären Konflikte und Bindungsabbrüchen
  • Wenig positiv behafteter Identität, negativem Selbst- und / oder Familienbild
  • Geminderterem Selbstwert, Unsicherheit gegenüber dem sozialen Umfeld
  • Unsicheren Zukunftsperspektiven, schlechten schulischen Leistungen
  • Kriminellem Milieu